Einsatz im Altbau
Sanierung, Modernisierung, Renovierung
Elektroinstallationen und deren Ausstattungswerte im Bestandsbau sind in vielen Fällen ebenso veraltet wie die Wärmedämmung und die Heizung.
Immer mehr Hausgeräte, Küchenhelfer, Unterhaltungselektronik und Computer kämpfen heute um einen „Platz an der Dose“. Die Folgen: nur noch mit Hilfsmitteln wie Verlängerungskabeln und Mehrfachsteckern können die Geräte versorgt werden.
Das sieht zum einen unschön aus und ist etwa beim Saubermachen lästig, zum anderen ist es ganz einfach gefährlich: lose herumliegende Kabel werden zu Stolperfallen, überlastete Steckdosenleisten lösen Schwelbrände aus, Leitungen und Stromkreise, die dauerhaft an ihrer Leistungsgrenze belastet werden, können durchschmoren und einen Brand auslösen. Und fehlende FI-Schutzschalter sind beim heutigen Stand der Technik nicht mehr hinnehmbar.
Damit sie zukunftssicher bleibt, sollten genügend Leerrohrkapazitäten eingebaut werden. Dazu gehören auch Rolladensteuerungen, die helfen, im Sommer weniger Wärme nach innen, im Winter weniger Wärme nach draußen zu lassen. Aber auch Anschlüsse für Photovoltaik oder die Nachrüstung von Wärmepumpen sollten berücksichtigt werden. Das schafft nicht nur Zukunftssicherheit, sondern steigert auch den Wert der Immobilie.
Im Rahmen einer Modernisierung oder energetischen Sanierung, die zur Zeit von Bund Ländern und Gemeinden etwa über die KfW-Förderbank unterstützt wird, sollte auch die Elektroinstallation auf einen aktuellen Stand gebracht werden.