Einsatz im Neubau
Elektroausstattung zukunftssicher planen
Beim Neubau eines Hauses müssen private Bauherren in der Regel scharf rechnen. Wer dabei an der Elektroinstallation spart, knausert an der falschen Stelle.
Denn immer mehr Hausgeräte, Küchenhelfer, Unterhaltungselektronik und Computer kämpfen heute um einen „Platz an der Dose“. Und welche technischen Features die Zukunft noch für schöneres Wohnen und Leben zu Hause bringt, kann heute noch niemand absehen.
Müssen später Kapazitäten nachgerüstet werden und wurden beim Bau des Hauses keine Leerrohre eingeplant, wird die Neuverlegung im Nachhinein richtig teuer. Denn dann müssen Wände aufgeklopft und neue Kabelschächte gestemmt werden.
Der Preisunterschied von der Minimalausstattung zu einem zukunftsfähigen mittleren Ausstattungsstandard ist mit wenigen tausend Euro erheblich billiger als die Nachrüstung. Bedenkt man zudem, dass das gesamte Elektrosystem zu den langlebigsten Komponenten eines Hauses gehört, lohnt sich die geringe Mehrinvestition auf jeden Fall.
Zum Vergleich: Das Bad mit durchschnittlichen Kosten von 3.000 bis 5.000 Euro hat ebenso wie die Küche, die Häuslebauer sich im Schnitt zwischen 7.500 und 15.000 Euro kosten lassen, eine Nutzungsdauer von zehn bis 15 Jahren. Die Elektroinstallation dagegen bleibt in der Regel so lange wie das Gebäude steht.
Welcher Ausstattungsgrad der richtige für die eigenen Bedürfnisse ist, zeigt unser Ausstattungscheck.